{"id":234,"date":"2024-04-28T10:39:36","date_gmt":"2024-04-28T08:39:36","guid":{"rendered":"https:\/\/rosen-lichtwerbung.de\/gruppe\/?p=234"},"modified":"2024-06-06T15:26:29","modified_gmt":"2024-06-06T13:26:29","slug":"voller-stolz-unser-neues-corporate-design","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rosen-lichtwerbung.de\/gruppe\/voller-stolz-unser-neues-corporate-design\/","title":{"rendered":"Voller Stolz: Unser neues Corporate Design zum 50. Geburtstag"},"content":{"rendered":"\n
Alles bleibt anders<\/strong><\/p>\n\n\n\n Am 18. April 1974 gr\u00fcndete Wilhelm \u2013 Willi \u2013 Rosen die Firma SR Siebdruck Rosen. Dieses Jahr blicken der Gesellschafter-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Joachim Heils und die Gesellschafter Thomas Berens sowie Peter und Tim Friggemann auf eine 50j\u00e4hrige Erfolgsgeschichte zur\u00fcck. Aber haben gleichzeitig auch ein klares Bild, wie das Unternehmen in der Zukunft aussehen soll. Kein Wunder, hat man sich doch einen festen Platz in der Branche der Lichtwerbehersteller erarbeitet und m\u00f6chte diese Position weiter ausbauen: Seit gut zwanzig Jahren liefert Rosen ausschlie\u00dflich an Wiederverk\u00e4ufer. Handelte es sich zu Anfang noch um eine Einzelfirma \u2013 in einer alten Tischlerei hatte alles begonnen \u2013, ist es heute eine Firmengruppe mit 65 Mitarbeitern. Siebdruckprodukte wie Aufkleber, Plakate, T-Shirts und Werbemittel machten damals das Gesch\u00e4ft aus. Tags\u00fcber verkaufte Willi Rosen, abends produzierte er. Fast zeitgleich trat der heutige Gesellschafter-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Joachim Heils und der Gesellschafter Thomas Berens in das Unternehmen ein: Thomas Berens 1985 als Auszubildender, um Siebdrucker zu werden, Joachim Heils als Metallbau-Geselle drei Jahr sp\u00e4ter. Den ersten Schritt hin zur Lichtwerbung machte das Unternehmen noch unter Willi Rosen, als er zum 1. Januar 1994 die Rosen Siebdruck+Lichtwerbung GmbH gr\u00fcndete \u2013 mit seiner Frau Monika als zweite Gesellschafterin. Thomas Berens stieg als dritter Gesellschafter gleichzeitig mit ein, genauso wie Manfred Beckmann. Nachdem der ehemalige Betriebsleiter pl\u00f6tzlich verstoben war, kam Joachim Heils als Gesellschafter zwei Jahre sp\u00e4ter dazu. Seit Mai 2008 firmiert die GmbH unter Rosen Lichtwerbung. Bereits vier Jahre zuvor war Willi Rosen in den Ruhestand gegangen.<\/p>\n\n\n\n Auf den Markt reagieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n Es gab einige gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen, die die urspr\u00fcngliche Siebdruckerei \u2013 gerade produktionstechnisch \u2013 \u00fcber die Jahre vollzogen hat. \u201eDer erste gro\u00dfe Schritt war sicherlich die Digitalisierung durch die Installation des URW Signus- Systems mit einem Aristo-Flachbettplotter Anfang 1987\u201c, beschreibt Thomas Berens die Entwicklung. \u201eDas erlebte ich noch als Siebdruck-Azubi; bis zum Studium zum Druckereitechniker im Oktober 1988 war das mein Arbeitsplatz. Mit der Anschaffung einer CNC-Fr\u00e4se im Format von 3.000 mal 1.500 Millimetern ging es dann in Richtung Buchstabenbau. Es handelte sich um einen Sonderbau aus einem Plasmaschneider von Messer-Griesheim.\u201c Zu den weiteren gro\u00dfen Investitionen geh\u00f6ren eine LVD- Kantpresse und -Schlagschere sowie eine eigene Lackieranlage mit separater Spritz- und Trockenkabine. 15 Jahre lang \u2013 er\u00f6ffnet 1995 \u2013 geh\u00f6rte auch eine eigene Glasbl\u00e4serei zum Markenzeichen von Rosen. Der Digitaldruck dagegen liefert nur einen kleinen Beitrag in der Firmengeschichte: 2000 damit angefangen, lassen die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer dieses Gesch\u00e4ft f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter auslaufen. Seitdem hat man Partner, die darauf spezialisiert sind.<\/p>\n\n\n\n Wenn auch die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer das Unternehmen stetig nach vorn gebracht haben, sind sie sich dar\u00fcber im Klaren, dass sie auch ein paar Dinge anders h\u00e4tten machen k\u00f6nnen oder sollen. Thomas Berens beschreibt: \u201eIch w\u00fcrde nie wieder entgegen der eigenen Meinung handeln. Auch wenn es sich verr\u00fcckt anh\u00f6rt: Die Entscheidung, den Digitaldruck in 2000 aufzubauen, kam meiner Ansicht nach zu sp\u00e4t. Der Markt wurde kurze Zeit sp\u00e4ter mit g\u00fcnstigeren Maschinen \u00fcberflutet, was dazu f\u00fchrte, dass wir dieses Gesch\u00e4ft aufgegeben haben.\u201c Ein Projekt, das ebenfalls anders verlaufen ist, als urspr\u00fcnglich gedacht, ist der Vertrieb der Produkte von Nextled \u00fcber eine eigene GmbH. Die LED-Module, die in vielen Anlagen von Rosen zum Einsatz kommen, vertreibt der Hersteller zus\u00e4tzlich heute \u00fcber die Rosen Lichtwerbung GmbH.<\/p>\n\n\n\n \u00d6fter mal was Neues<\/strong><\/p>\n\n\n\n 2002 stellte das Unternehmen mit dem Besuch der Pro Sign in Frankfurt am Main zum ersten Mal auf einer Messe aus; heute geh\u00f6ren Messeauftritte zum j\u00e4hrlichen Pflichtprogramm. Und wer diese verfolgt, kann sicher sein, dass Joachim Heils und Thomas Berens immer neue Varianten an Profilbuchstaben im Gep\u00e4ck haben. 2008 etwa pr\u00e4sentierte Rosen die selbst entwickelten typoLED\u00ae-Buchstaben; seit 2012 gibt es die Variante typoLITE\u00ae, die mittlerweile als eine zuverl\u00e4ssige Marke am markt bekannt ist . Und neben den Buchstaben sind es die Pylonen, die einen gro\u00dfen Anteil am Portfolio ausmachen. Auch diese werden in den eigenen Hallen gefertigt \u2013 Rosen ist seit 2016 f\u00fcr die Herstellung in Aluminium nach der EN 1090 zertifiziert.<\/p>\n\n\n\n Verbl\u00fcfft hat Rosen den Markt mit der Rosen 3D-App im Herbst 2012 (siehe auch WERBETECHNIK 5.2012 und 1.2014). Es handelt sich dabei um eine Anwendung, die der Werbetechniker bei seinen Verkaufs- und Beratungsgespr\u00e4chen nutzen soll. Zu Anfang lie\u00dfen sich mit der iPad-App nur Profilbuchstaben gestalten und dreidimensional pr\u00e4sentieren; Gleiches galt auch f\u00fcr die verschiedenen Pylonen, die der Hersteller im Programm hat.<\/p>\n\n\n\n Die Weiter- und Neuentwicklung von Produkten f\u00fcr die Lichtwerbung haben sich Joachim Heils und Thomas Berens schon immer auf die Fahnen geschrieben. Sei es, um die Anforderungen einen individuellen Projekts zu erf\u00fcllen. Oder einfach, weil neuartige Produktionstechnologien auch eine Chance f\u00fcr weitere Produkte rund um die Lichtwerbung erm\u00f6glichen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass ROSEN Lichtwerbung auf der VISCOM-Messe im Jahre 2018 als europ\u00e4ischer Vorreiter Leuchtbuchstaben pr\u00e4sentierte, die im 3D-Druck hergestellt wurden. Neue Designs wurden m\u00f6glich, aber auch Aspekte der Nachhaltigkeit k\u00f6nnen mit der additiven Fertigung ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n\n\n\n F\u00fcr mehr Nachhaltigkeit und Verbesserung der CO2-Bilanz des Unternehmens wurden dann in 2020 auch zwei neue Lackierkabinen errichtet. Sie ben\u00f6tigen jeweils nur ein Drittel der bisher ben\u00f6tigten W\u00e4rmeenergie. Gleichzeitig wurden auch die ersten Firmengeb\u00e4ude energetisch saniert und mit einer Photovoltaik-Anlage f\u00fcr den eigenen Stromverbrauch ausgestattet.<\/p>\n\n\n\n Auch Aspekte der Verringerung der Lichtemissionen, an der Thomas Berens als Technischer Direktor bei der European Sign Federation beteiligt ist, wurden bei der Weiterentwicklung der hauseigenen LED ber\u00fccksichtigt. Rund um die vereinbarte Farbtemperatur von 5000\u00b0K wurden sowohl f\u00fcr die klassischen Profilbuchstaben als auch die Vollacrylleuchter typoLITE\u00ae in den letzten Jahren die hauseigenen LED-Module weiterentwickelt.<\/p>\n\n\n\n Joachim Heils und Thomas Berens haben sich auch schon fr\u00fchzeitig um eine langfristige Planung f\u00fcr das Weiterbestehen des Unternehmens gek\u00fcmmert \u2013 sehen sie sich doch in der Reihe mit dem Firmengr\u00fcnder Willi Rosen, das Unternehmen idealerweise durch eigene Mitarbeiter weiterf\u00fchren zulassen. Das Nachfolgethema \u2013 auch das ist Teil des Unternehmertums \u2013 wurde von Joachim Heils und Thomas Berens schon 2019 erstmals angedacht. Zusammen mit den Gesellschaftern Dr. Peter Friggemann und Tim Friggemann der Mittelst\u00e4ndischen Beteiligungsgesellschaft mbH (MB), eine in Osnabr\u00fcck ans\u00e4ssige Beteiligungsgesellschaft, die von zwei Unternehmer-Familien gef\u00fchrt wird und das Ziel verfolgt, mittelst\u00e4ndische Unternehmen aus verschiedensten Branchen nachhaltig zu entwickeln, wurde ein Konzept f\u00fcr das Unternehmen Rosen entwickelt, welches den urspr\u00fcnglichen Gedanken bestm\u00f6glich abbildete. Und \u00fcber den Status quo auch eine zuk\u00fcnftige Entwicklung und Ausbau des Unternehmens definiert. Dieses Konzept wurde Mitte 2021 mit der Beteiligung der MB auch umgesetzt. Schon im April 2023 wurde mit dem Zukauf der Hoffschmidt Lichtwerbung GmbH aus Lage (s. Bericht WM 04-2023) als ein erster Schritt gezielt das Produktions- und Angebotsportfolio erweitert.<\/p>\n\n\n\n Und was steht in den kommenden Jahren an?<\/strong><\/p>\n\n\n\n Seit ein paar Monaten l\u00e4uft ein Bauantrag f\u00fcr eine Erweiterung des Produktionsfl\u00e4chen der Metallverarbeitung in Bad Bentheim, um den Standort auch zuk\u00fcnftig leistungsf\u00e4hig zu halten. Eine Umsetzung wird dann voraussichtlich in 2025 stattfinden \u2013 so die Baubeh\u00f6rden dann endlich gr\u00fcnes Licht geben!<\/p>\n\n\n\n Aktuell spendiert sich Rosen zum 50j\u00e4hrigen zusammen mit Hoffschmidt ein neues gemeinsames Logo und einen gemeinsamen Web-Auftritt, der zuk\u00fcnftig auch einer weiteren Digitalisierung des Vertriebs \u2013 neben dem weiterhin wichtigen pers\u00f6nlichen Vertrieb \u2013 erm\u00f6glichen soll. Wer wei\u00df, vielleicht wird es in naher Zukunft sogar eine Neuauflage der App mit vielen der damals von den Kunden gew\u00fcnschten Features geben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"